Wie Sie in letzter Zeit wieder den Presse-Veröffentlichungen entnehmen konnten, wurde viel gesagt und erzählt, was bei genauem Hinsehen im Abgleich mit folgenden Tatsachen fast schon lustig wirkt.
Wir möchten heute 2 Themen anbringen, dass ist zum einen „die Blase, die platzen“ soll. Gemeint ist die „Blase“ der Immobilienpreise, also eine massive spekulative Überbewertung, die quasi über Nacht einbricht. Zum anderen die Zinsentwicklung, also die steigenden Kreditzinsen.
Diese Phänomene sind relativ einfach zu erklären:
Verlautbart wird, dass Wohnungen fehlen, aber gleichzeitig 600.000 Immobilien leer stehen.
Wie passt das zusammen? Nun, die leerstehenden Immobilien sind schlicht und ergreifend am falschen Ort.
Die Menschen ziehen vor Allem in die Ballungsräume. Man geht davon aus, dass im Jahr 2050 92% der Menschen in Ballungsräumen (Städte) leben werden. Die freien Immobilien sind in kleinen, schlecht erschlossenen Dörfern auf dem Land zu finden. Dort, wo ein Bus 2x am Tag fährt, miese Versorgung mit der Internetverbindung besteht oder gar keine Netzabdeckung existiert, die Hauptstraße des Dorfes im Winter als letzte geräumt wird und der Notarzt 45 Minuten braucht, um vor Ort zu sein. Durch den Zuzug in die Städte entsteht in den Ballungsräumen eine Wohnungsknappheit, diese erhöhte Nachfrage lässt die Preise (Miete & Kauf) steigen. Bei dem Vorhaben mehr Wohnungen zu bauen steht die Politik sich selbst im Weg, nur in Hamburg hat man es geschafft, die Wohnungsknappheit auf unter €35.000 Wohnungen zu reduzieren. In Berlin fehlen laut Wohnungsmarktbericht der IBB 145.000 Wohnungen.