Gut zu wissen
Kaufnebenkosten – der unterschätzte Kostenblock.
Beim Immobilienkauf fallen neben dem Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an – Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls eine Maklerprovision. In Summe können diese Posten 8 bis 15 Prozent des Kaufpreises ausmachen.
Viele Käufer unterschätzen diese Kosten – was bei der Finanzierungsplanung schnell problematisch werden kann. Denn Banken finanzieren Kaufnebenkosten in der Regel nicht – sie müssen aus Eigenkapital gedeckt werden. Unser Rechner zeigt Ihnen in Sekunden, was auf Sie zukommt.
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Kaufnebenkosten berechnen
Die vier Kostenblöcke
Was steckt in den Kaufnebenkosten?
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Grunderwerbsteuer
Die größte Einzelposition bei den Kaufnebenkosten. Sie variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises. In Schleswig-Holstein beträgt sie aktuell 6,5 %, in Hamburg 5,5 %, in Niedersachsen 5 %, in Bremen 5,5 % und in Berlin 6 %. Link: Grunderwerbsteuer berechnen
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Notarkosten
Der Notar beurkundet den Kaufvertrag und veranlasst die Grundbucheintragung. Die Kosten betragen ca. 1,0–1,5 % des Kaufpreises und werden üblicherweise vom Käufer getragen.
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Grundbuchkosten
Für die Eintragung des neuen Eigentümers ins Grundbuch fallen ca. 0,5 % des Kaufpreises an – ebenfalls vom Käufer zu tragen.
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Maklerprovision
Falls ein Makler beauftragt wurde, wird die Provision hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Unser bevorzugtes Modell: Einrechnung in den Kaufpreis – so entfällt die Käuferprovision vollständig.
FAQs
Häufig gestellte Fragen zu den Kaufnebenkosten
Bei selbst genutzten Immobilien sind Kaufnebenkosten in der Regel nicht steuerlich absetzbar. Bei vermieteten Immobilien können Notar- und Maklerkosten als Anschaffungsnebenkosten aktiviert und über die AfA abgeschrieben werden. Wir empfehlen, dies mit einem Steuerberater abzuklären.
Ja – Banken finanzieren Kaufnebenkosten in der Regel nicht. Sie müssen aus vorhandenem Eigenkapital gedeckt werden. Das sollte bei der Finanzierungsplanung frühzeitig berücksichtigt werden.
Wenn bewegliches Inventar – etwa eine Küche – separat im Kaufvertrag ausgewiesen wird, reduziert sich die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer. Das kann die Steuerbelastung spürbar senken. Sprechen Sie dies frühzeitig mit Ihrem Notar und Makler ab.
In Norddeutschland liegen die Kaufnebenkosten je nach Bundesland und Situation bei ca. 8 bis 15 % des Kaufpreises. Der größte Posten ist die Grunderwerbsteuer, gefolgt von Notar- und Grundbuchkosten sowie ggf. der Maklerprovision.
Auch ohne Makler fallen Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Grundbuchkosten an. Lediglich die Maklerprovision entfällt – allerdings verzichten Sie dabei auch auf die professionelle Begleitung durch den gesamten Kauf- und Verhandlungsprozess.
Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf in Norddeutschland
Beim Immobilienkauf in Hamburg, Lübeck, Kiel, Scharbeutz, Bremen, Berlin oder Hannover fallen neben dem Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an – Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie ggf. eine Maklerprovision. Unser kostenloser Kaufnebenkosten-Rechner zeigt Ihnen in Sekunden, welche Kosten auf Sie zukommen – individuell nach Bundesland und Kaufpreis berechnet.
Eine realistische Kalkulation der Kaufnebenkosten ist die Grundlage jeder soliden Immobilienfinanzierung. Möllerherm Immobilien berät Käufer in ganz Norddeutschland kostenlos zu allen Fragen rund um Finanzierung und Kaufnebenkosten – transparent, persönlich und ohne versteckte Kosten.